Ausbildungsvertrag

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Erklärung zu diesem Vertragsmuster:

Bei diesem Muster handelt es sich um einen detailliert geregelten Ausbildungsvertrag der zusätzlich zu den notwendigen Mindestangaben unter anderem noch Regelungen zu den jeweiligen Pflichten und zum Anspruch auf ein Ausbildungszeugnis enthält.

Bei minderjährigen Auszubildenden haben die Eltern als gesetzliche Vertreter den Vertrag ebenfalls zu unterzeichnen.

Falls der Auszubildende die Ausbilder vorher in einem anderen Betrieb angefangen hat, ist dies in § 2 des nachfolgenden Vertrages durch entsprechende Klarstellung zu berücksichtigen.

Zwischen

__________________ (Vor- und Nachname)

__________________ (Anschrift)

- nachfolgend Ausbilder -

und

__________________ (Vor- und Nachname)

__________________ (Anschrift)

geboren am ____________

gesetzlich vertreten durch:

Herrn ____________

Frau _____________

- nachfolgend Auszubildender -

wird folgender Berufsausbildungsvertrag geschlossen:

§ 1 Gegenstand des Vertrags

Mit diesem Vertrag verpflichtet sich der Ausbilder, den Auszubildenden im Ausbildungsberuf ______________ auszubilden. Der Auszubildende verpflichtet sich, sich zu bemühen, die Fertigkeiten und Kenntnisse zu erwerben, die erforderlich sind, um das Ausbildungsziel zu erreichen.

§ 2 Beginn und Dauer der Ausbildung

Das Berufsausbildungsverhältnis beginnt am ________ und endet am ________. Die Ausbildungszeit beträgt ______ Jahre. Hierauf wird die Berufsausbildung zum _______ /die Vorbildung/Ausbildung in _________ mit ___ Monaten angerechnet.

§ 3 Probezeit

Die Probezeit beträgt ____ Monate. Wird die Ausbildung während der Probezeit um mehr als ein Drittel dieser Zeit unterbrochen, so verlängert sich die Probezeit um den Unterbrechungszeitraum.

§ 4 vorzeitige Beendigung/Verlängerung

(1) Besteht der Auszubildende vor Ablauf der vereinbarten Ausbildungszeit die Abschlussprüfung, endet das Berufsausbildungsverhältnis mit dem Zeitpunkt des Bestehens der Prüfung.

(2) Besteht der Auszubildende die Abschlussprüfung nicht, verlängert sich das Berufsausbildungsverhältnis auf seinen Wunsch hin bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung, höchstens jedoch um ein Jahr.

§ 5 Ausbildungsort

Die Ausbildung findet vorbehaltlich anderweitiger Regelungen in der Ausbildungsverordnung im Betrieb des Ausbilders in ____________ statt.

§ 6 Vergütung

(1) Der Auszubildende enthält eine Vergütung von monatlich

________ EUR brutto im 1. Ausbildungsjahr

________ EUR brutto im 2. Ausbildungsjahr

________ EUR brutto im 3. Ausbildungsjahr

________ EUR brutto im 4. Ausbildungsjahr

(2) Die Vergütung wird jeweils am Monatsende auf das vom Auszubildenden angegebene Konto angewiesen.

§ 7 Pflichten des Ausbilders

(1) Der Ausbilder verpflichtet sich,

- dafür Sorge zu tragen, dass dem Auszubildenden die Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt werden, die zum Erreichen des Ausbildungszieles nach der Ausbildungsordnung erforderlich sind, und die Berufsausbildung nach den beigefügten Angaben zur sachlichen und zeitlichen Gliederung des Ausbildungsablaufs so durchzuführen, dass das Ausbildungsziel in der vorgesehenen Ausbildungszeit erreicht werden kann,

- persönlich und fachlich geeignete Ausbilder einzusetzen und dem Auszubildenden die Ausbildungsmittel zur Verfügung zu stellen, die zur Berufsausbildung erforderlich sind.

- dem Auszubildenden vor Beginn der Ausbildung die Ausbildungsordnung kostenlos auszuhändigen,

- den Auszubildenden zum Besuch der Berufsschule anzuhalten und freizustellen, ebenso, wenn Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte vorgeschrieben oder durchzuführen sind, sowie die ordnungsgemäße Führung der Berichtshefte zu überwachen

- dem Auszubildenden nur Tätigkeiten zu übertragen, die dem Ausbildungszweck dienen und seinen körperlichen Kräften angemessen sind,

- den Auszubildenden rechtzeitig zu den angesetzten Zwischen- und Abschlussprüfungen anzumelden und für die Teilnahme freizustellen sowie der Anmeldung zur Zwischenprüfung bei Auszubildenden unter 18 Jahren eine Kopie der ärztlichen Bescheinigung über die erste Nachuntersuchung nach § 33 Jugendarbeitsschutzgesetz beizufügen.

§ 8 Pflichten des Auszubildenden

(1) Der Auszubildende hat sich zu bemühen, die Kenntnisse und Fertigkeiten zu erwerben, die erforderlich sind, um das Ausbildungsziel zu erreichen.

(2) Er verpflichtet sich weiterhin,

- die ihm im Rahmen seiner Berufsausbildung übertragenen Verrichtungen und Aufgaben sorgfältig auszuführen,

- am Berufsschulunterricht und an Prüfungen sowie an den externen Ausbildungsmaßnahmen teilzunehmen, für die er freigestellt ...

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