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Anstellungsvertrag mit einem Steuerfachangestellten

Zwischen _________________ (Arbeitgeber)
und
_________________ (Arbeitnehmer)

wird folgender Anstellungsvertrag geschlossen:

§ 1 Beginn und Ort des Arbeitsverhältnisses, Probezeit

(1) Der Arbeitnehmer tritt am ______ in _______ in die Dienste des Arbeitgebers.

(2) Das Arbeitsverhältnis wird unbefristet abgeschlossen. Die ersten sechs Monate gelten als Probezeit. Während dieser Zeit kann das Arbeitsverhältnis beiderseits mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende gekündigt werden. Eine Kündigung vor Arbeitsantritt ist ausgeschlossen.

§ 2 Tätigkeit und Aufgabengebiet

(1) Der Arbeitnehmer wird als Steuerfachangestellter eingestellt. Die Tätigkeiten des Arbeitnehmers ergeben sich aus der Stellenbeschreibung in der jeweils gültigen Fassung.

(2) Der Arbeitgeber hat das Recht, dem Arbeitnehmer eine vergleichbare Tätigkeit zuzuweisen, die seinen Vorkenntnissen entspricht. Ist die Versetzung mit einem dauerhaften Ortswechsel verbunden, bedarf sie der Zustimmung des Arbeitnehmers.

§ 3 Arbeitszeit

(1) Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt 40 Stunden in der Woche. Beginn und Ende der Arbeitszeit bestimmt der Arbeitgeber. Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, zumutbare Über- und Mehrarbeit zu leisten.

(2) Der Arbeitnehmer verpflichtet sich, während der Dauer des Arbeitsverhältnisses seine ganze Arbeitszeit der Firma zur Verfügung zu stellen.

§ 4 Bezüge

(1) Der Arbeitnehmer erhält eine monatliche Vergütung von ________ Euro brutto. Die Vergütung wird jeweils am Ende des Monats fällig und bargeldlos auf ein vom Arbeitnehmer zu benennendes Konto gezahlt.

(2) Ein Anspruch auf Vergütung von Überstunden besteht nur, wenn diese vom Arbeitgeber ausdrücklich angeordnet oder von ihm nachträglich genehmigt worden sind, es sei denn, dass die Ableistung der Mehrarbeit aus betrieblichen Gründen zwingend notwendig war und ein vorheriges Einverständnis des Arbeitgebers nicht mehr eingeholt werden konnte. In diesem Falle ist der Arbeitnehmer verpflichtet, sich Beginn und Ende der zusätzlichen Arbeitszeit durch seinen Vorgesetzten schriftlich bestätigen zu lassen bzw. diese am folgenden Tag der Geschäftsleitung schriftlich anzuzeigen.

(3) Die Zahlung von Gratifikationen, Tantiemen, Prämien und sonstigen Leistungen liegt im freien Ermessen des Arbeitgebers und begründet keinen Rechtsanspruch, auch wenn die Zahlung wiederholt ohne ausdrücklichen Vorbehalt der Freiwilligkeit erfolgte.

§ 5 Abtretung und Verpfändung des Arbeitseinkommens

Die Abtretung und die Verpfändung von Vergütungsansprüchen ist ausgeschlossen. Bei Pfändung oder seitens des Arbeitgebers erlaubter Abtretung oder Verpfändung von Vergütungsansprüchen ist der Arbeitgeber berechtigt, den Ersatz für die entstandenen Kosten vom Arbeitnehmer zu verlangen.

§ 6 Nebentätigkeit

Der Arbeitnehmer wird seine ganze Arbeitskraft dem Unternehmen widmen. Die Übernahme jedweder auf Erwerb gerichteten Nebentätigkeit bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Geschäftsleitung.

§ 7 Urlaub

(1) Der Arbeitnehmer erhält einen kalenderjährlichen Erholungsurlaub von 25 Arbeitstagen.

(2) Der Urlaub ist möglichst zusammenhängend zu gewähren und dient ausschließlich der Erholung. Bei der Wahl des Urlaubs hat der Arbeitnehmer auf die betrieblichen Belange Rücksicht zu nehmen.

(3) Die Festsetzung erfolgt durch den Arbeitgeber unter Berücksichtigung der Wünsche des Arbeitnehmers. Dringende betriebliche Belange gehen vor.

§ 8 Gehaltszahlung bei Krankheit

(1) Eine Arbeitsverhinderung hat der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber unverzüglich unter Angabe der Gründe und deren voraussichtlichen Dauer mitzuteilen. Nach einer Arbeitsverhinderung von drei Tagen ist eine ärztliche Krankenbescheinigung einzureichen.

(2) Im Falle der Erkrankung hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Fortzahlung der Vergütung für die Dauer der gesetzlichen Bestimmungen des Entgeldfortzahlungsgesetzes von derzeit sechs Wochen.

§ 9 Kündigung und Freistellung; Ende des Anstellungsverhältnisses

(1) Während der Vertragslaufzeit kann das Anstellungsverhältnis von beiden Vertragsparteien mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Quartalsende gekündigt werden.

(2) Eine verspätet zugegangene Kündigung gilt als Kündigung für den nächstzulässigen Zeitpunkt. Eine fristlose Kündigung gilt vorsorglich auch als fristgemäße Kündigung für den nächstzulässigen Zeitpunkt.

(3) Die Kündigung bedarf für beide Vertragsparteien der Schriftform.

(4) Der Arbeitgeber ist berechtigt, den Arbeitnehmer im Zusammenhang mit einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses, insbesondere einer Kündigung oder nach Abschluss eines Aufhebungsvertrags von der Pflicht zur Arbeitsleistung unter Fortzahlung der Vergütung freizustellen. Etwaige Urlaubsansprüche und Guthaben auf dem Arbeitszeitkonto werden mit dieser Freistellung abgegolten, ohne dass es einer besonderen Erklärung bedarf.

(5) Das Anstellungsverhältnis endet spätestens mit Ablauf des Monats, in dem der Arbeitnehmer sein 67. Lebensjahr vollendet.

§ 10 Verschwiegenheitspflicht

Die Pflicht des Arbeitnehmers zur Verschwiegenheit erstreckt sich auf alles, was ihr in Ausübung und bei Gelegenheit seiner Berufstätigkeit anvertraut worden oder bekannt geworden ist. Die Verschwiegenheitspflicht besteht gegenüber jedermann; sie besteht auch nach Beendigung des Anstellungsverhältnisses fort. Gesetzliche Auskunftspflichten bleiben unberührt. Eine Verletzung der Verschwiegenheitspflicht berechtigt den Praxisinhaber zur fristlosen Kündigung und darüberhinaus zu Schadenersatzansprüchen.

§ 11 Diensterfindungen und Verbesserungsvorschläge

Für die Behandlung von Erfindungen des Arbeitnehmers gelten die Vorschriften des Gesetzes über Arbeitnehmererfindungen sowie die hierzu ergangenen Richtlinien für die Vergütung von Arbeitnehmererfindungen im privaten Bereich.

§ 12 Nebenabreden und Vertragsänderungen

Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

§ 13 Verfallsfristen

(1) Alle beiderseitigen Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis und solche, die mit dem Arbeitsverhältnis in Verbindung stehen, verfallen, wenn sie nicht innerhalb von drei Monaten nach Fälligkeit gegenüber der anderen Vertragspartei schriftlich geltend gemacht worden sind.

(2) Lehnt die Gegenseite den Anspruch ab oder erklärt sie sich nicht innerhalb von zwei Wochen nach der Geltendmachung des Anspruchs, so verfällt dieser, wenn er nicht innerhalb von drei Monaten nach der Ablehnung oder dem Fristablauf gerichtlich geltend gemacht wird. Dies gilt nicht für Zahlungsansprüche des Arbeitnehmers, die während eines Kündigungsprozesses fällig werden und von seinem Ausgang abhängen. Für diese Ansprüche beginnt die Verfallsfrist von drei Monaten nach rechtskräftiger Beendigung des Kündigungsschutzverfahrens.

§ 14 Teilnichtigkeit

Sind einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam, so berührt dieses nicht die Wirksamkeit der übrigen Regelungen des Vertrages.

§ 15 Vertragsaushändigung

Die Vertragsparteien bestätigen, eine schriftliche Ausfertigung dieses Vertrages erhalten zu haben.

Ort, Datum, Unterschriften

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