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Arbeitsvertrag mit einem Steuerberater

Zwischen der Steuerberatungsgesellschaft . . . . .

(Arbeitgeber genannt)

und

Herrn/Frau . . . . .

(Arbeitnehmer genannt)

wird ein Arbeitsvertrag (§ 58 StBerG) geschlossen.

§ 1 Beginn des Arbeitsverhältnisses

I. Der Arbeitnehmer tritt mit Wirkung vom . . . . . als Steuerberater in die Dienste des Arbeitgebers.

II. Die Probezeit beträgt sechs Monate. Innerhalb der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden.

§ 2 Aufgabenbereich

Die Tätigkeit des Arbeitnehmers umfasst die steuerliche und betriebswirtschaftliche Beratung von Mandanten des Arbeitgebers.

§ 3 Arbeitszeit

I. Die Arbeitszeit beträgt wöchentlich . . . . . Stunden. Die Arbeitszeit wird festgelegt von . . . . . bis . . . . .

II. Über- und Mehrarbeitsstunden sind bis zu . . . . . Stunden durch das Monatsgehalt abgegolten.

§ 4 Arbeitsvergütung

Der Arbeitnehmer erhält für seine Tätigkeit bis zum Ablauf der Probezeit eine Vergütung von . . . . . €. Danach erhält er eine Vergütung in Höhe von . . . . . €.

§ 5 Sonderzuwendungen

Der Arbeitnehmer erhält jährlich eine Sonderzuwendung in Höhe eines Monatsgehaltes. ausgezahlt.

§ 6 Aufwendungen

Soweit dem Arbeitnehmer infolge von Dienstreisen Spesenaufwendungen entstehen, werden diese nach den steuerlichen Sätzen erstattet.

§ 7 Urlaub

(...)

§ 8 Krankheit und Krankheitsnachweisung

(...)

§ 9 Verschwiegenheitspflicht

(...)

Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, über alle persönlichen und geschäftlichen Beziehungen, Einrichtungen und Gepflogenheiten des Arbeitgebers und seiner Mandanten während und nach Beendigung seines Arbeitsverhältnisses Stillschweigen zu bewahren.

§ 10 Nebentätigkeit

I. Dem Arbeitnehmer ist eine Nebentätigkeit nicht erlaubt. Ihm ist insbesondere untersagt, die steuerliche und betriebswirtschaftliche Beratung von Mandanten zu übernehmen.

II. Vertragsstrafe bei Verstoß

III. Dem Arbeitnehmer wird jedoch gestattet, als selbstständiger Steuerberater folgende Mandanten weiter zu betreuen: Die Hälfte der Sonderzuwendung wird am 1. 6. und die andere Hälfte am 1. 12.

1. . . . . .

2. . . . . .

IV. Die Betreuung und Beratung der in Abs. III genannten Mandanten erfolgt ausschließlich außerhalb der Arbeitszeit. Fallen im Rahmen der Nebentätigkeit unaufschiebbare Arbeiten an, die nicht außerhalb der Arbeitszeit erledigt werden können, kann dem Arbeitnehmer Dienstbefreiung erteilt werden.

§ 11 Mandantenschutzklausel

I. Der Mitarbeiter verpflichtet sich, nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis für die Dauer von zwei Jahren keine Mandate von solchen Auftraggebern zu übernehmen, die während der letzten drei Jahre vor seinem Ausscheiden zur Klientel des Arbeitgebers gehören.

II. Der Arbeitgeber zahlt dem Mitarbeiter für die Dauer der Sperrzeit eine Karenzentschädigung in Höhe der Hälfte der zuletzt bezogenen vertragsmäßigen Leistungen.

III. Im Übrigen gelten für die Mandantenschutzvereinbarung die §§ 74 ff. HGB entsprechend.

IV. Verstößt der Mitarbeiter gegen seine Unterlassungsverpflichtung nach Abs. I, so ist er verpflichtet, für jeden Fall der Zuwiderhandlung eine Vertragsstrafe in Höhe von . . . . . des Jahreshonorars zu zahlen, das der Arbeitgeber zuletzt von dem Mandanten erhalten hat.

§ 12 Mandatsübertragung

Erteilt der Arbeitgeber auf Verlangen des Mitarbeiters oder eines Mandanten seine Zustimmung zur Übernahme dieses Mandates, so zahlt der Mitarbeiter als Entgelt für die Übernahme des Mandates an den Arbeitgeber einen Betrag in Höhe des Jahreshonorars, das der Arbeitgeber im Durchschnitt der beiden letzten Jahre erzielt hat. Das Entgelt wird mit Übernahme des Mandats fällig.

§ 13 Sozietätsaussicht

I. Die Arbeitsvertragsparteien sind sich darüber einig, dass sie nach Ablauf von zwei Jahren über den Eintritt des Arbeitnehmers als Sozius in die Gesellschaft verhandeln und die Eintrittsbedingungen festlegen werden. Der Arbeitnehmer tritt mit Beginn des 3. Beschäftigungsjahres in die Gesellschaft ein.

II. Mandate, die der Arbeitnehmer im Rahmen seiner Nebentätigkeit betreut, sind im Falle seines Eintritts in die Gesellschaft zum gleichen Termin und zu denselben Bedingungen in die Gesellschaft einzubringen. Sie werden bei der Berechnung des Entgelts für den Gesellschaftsanteil berücksichtigt.

§ 14 Dauer des Arbeitsverhältnisses

Das Arbeitsverhältnis wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Es kann unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Quartalsschluss gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.

§ 15 Standesrecht, salvatorische Klauseln

I. Für das Arbeitsverhältnis gelten die Regeln des Standesrechts.

II. Sind einzelne Vertragsbestimmungen dieses Vertrages unwirksam, so wird hierdurch die Wirksamkeit des übrigen Vertrages nicht berührt. Die Vertragslücke ist nach den Regeln des Standesrechts zu schließen.

§ 16 Nebenabreden, Vertragsänderungen und sonstige Verpflichtungen, sonst anzuwendendes Recht

(...)

. . . . ., den . . . . .

Arbeitnehmer Arbeitgeber

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