Autorengruppen-Verlagsvertrag für Schulbuchautoren

Zwischen

 

______________

 

(im folgenden kurz "Autor" ... - je nach Funktion - "Herausgeber" ... "Mitarbeiter" genannt, auch wenn es sich um mehrere Personen handelt)

 

und

 

 

 

 

(im folgenden kurz "Verlag" genannt),

wird folgender Vertrag geschlossen:

 

§ 1 Vertragsgegenstand

 

(1) Dieser Vertrag betrifft ... geplante Unterrichtswerk mit ... Arbeitstitel

 

____________

 

Es ist ... den Unterricht an _______ (Schulart), _______ bis _______ Klasse, bestimmt. Vorgesehen ist ... Aufteilung ... Klassenbände, ... sich aus

 

- einem Hauptband (Schülerband)

- einem Ergänzungsheft (Grammatikband, Arbeitsheft o. ä.)

- einem Lehrerband

 

zusammensetzen. Über ... Erweiterung ... Unterrichtswerks auf andere Schularten werden ... Vertragspartner sich ... gegebener Zeit verständigen.

 

Einzelheiten über Inhalt, Aufbau, Auswahl, Gliederung ... formale Gestaltung, über ... Kreis ... beteiligten Mitarbeiter sowie über ... Durchführung ... Mitarbeiterkonferenzen sind ... der Anlage ... diesem Vertrag festgehalten. Sie ist Bestandteil dieses Vertrages.

(2) ... Unterrichtswerk wird ... den Autoren 1) bis 3) herausgegeben. Unter ihrer Verantwortung arbeiten 3 Autorengruppen wie folgt:

 

Gruppe Weiß: Autoren 4 bis 6

Gruppe Klaus: Autoren 7, 8 ... 10

Gruppe Alles: Autoren 9, 11 ... 12.

 

(3) Unter ... Herausgebern ... innerhalb ... Autorengruppen gilt ... Mehrheitsprinzip, insbesondere ... den folgenden Fällen:

 

a) Die Herausgeber entscheiden mit Mehrheit darüber, ob ... Manuskript (Beitrag) ... das Werk aufgenommen wird und/oder welche Änderungen daran vorzunehmen sind.

b) Die Mitarbeiter ... Autorengruppe entscheiden mit Mehrheit darüber, ... welcher Form ... Ergebnis ihrer Arbeit ... Herausgebern vorgelegt wird; ... für sie zuständige Herausgeber muß dieser Mehrheit angehören.

c) Die Herausgeber entscheiden mit Mehrheit über ... Berufung eines weiteren ... neuen Herausgebers. Diese Entscheidung bedarf ... Zustimmung ... Verlages.

 

d) Die Mitarbeiter ... Autorengruppe entscheiden mit Mehrheit über ... Berufung eines weiteren ... neuen Mitarbeiters ihrer Gruppe; ... für sie zuständige Herausgeber muß dieser Mehrheit angehören.

 

(4) ... Herausgeber legen ... Konzeption ... Unterrichtswerks ... einzelnen mehrheitlich fest, soweit sie sich nicht schon aus ... Anlage ... diesem Vertrag ergibt. Jeder ... ihnen trägt ... Verantwortung ... das Gelingen ... Ganzen. Sie arbeiten darüberhinaus ... ihrer Autorengruppe an ... Gestaltung ... Manuskripte unmittelbar mit ... schreiben gegebenenfalls selbst Beiträge.

Die Mitarbeiter erstellen ... Manuskripte nach Möglichkeit gemeinsam. ... Ergebnis ihrer Arbeit soll einheitlich gestaltet sein.

 

Nachfolgend sind alle schöpferischen Leistungen ... Herausgebern ... Mitarbeitern ohne Rücksicht auf ihre Art als "Werk", ... Ganze als "Unterrichtswerk" bezeichnet.

(5) ... endgültige Titel wird ... Abstimmung zwischen Herausgebern ... Verlag festgelegt, wobei jeder Herausgeber ... Stichentscheid ... Verlages ... widersprechen berechtigt ist, soweit sein Persönlichkeitsrecht verletzt würde.

(6) ... Autoren versichern, daß sie allein berechtigt sind, über ... Urheberrecht an ... Unterrichtswerk ... an ihrem eigenen Anteil daran ... verfügen, ... daß sie bisher keine ... Rechtseinräumungen dieses Vertrages entgegenstehenden Verfügungen getroffen haben.

 

(7) ... Autoren verpflichten sich, ... Werk nicht durch Veröffentlichungen ... anderen Verlagen Konkurrenz ... machen.

(8) ... Mitarbeiter werden ihren Herausgeber, ... Herausgeber werden ... Verlag bei Ablieferung ... Manuskriptes schriftlich auf darin enthaltene Darstellungen ... Personen ... Ereignissen hinweisen, mit denen ... Risiko ... Persönlichkeitsrechtsverletzung verbunden ist.

 

 

§ 2 Rechtseinräumungen

 

(1) ... Autoren übertragen ... Verlag räumlich unbeschränkt ... die Dauer ... gesetzlichen Schutzfrist ... ausschließliche Recht zur Vervielfältigung ... Verbreitung (Verlagsrecht) ... Werkes ... alle Ausgaben ... Auflagen ohne Stückzahlbegrenzung, ... zwar ... alle Sprachen.

Sollte ... irgendeinem Lande ... Welt ... gesetzliche Schutzfrist ... Zukunft verlängert werden, ... gilt dieser Vertrag ... jenem Lande auch ... den Verlängerungszeitraum.

(2) ... Autoren räumen ... Verlag ... die Dauer ... Hauptrechts gem. Abs. 1 außerdem folgende ausschließlichen Nebenrechte ein:

 

a) das Recht ... - auch teilweisen - Vorabdrucks ... Nachdrucks ... Zeitungen ... Zeitschriften;

b) das Recht, Übersetzungen ... andere Sprachen ... Mundarten ... erlauben;

c) das Recht zur Veranstaltung ... Taschenbuch-, Volks-, Sonder-, Reprint-, Schul- ... Buchgemeinschaftsausgaben ... zur Aufnahme ... Werkes ... Sammlungen aller Art;

d) das Recht zur Veranstaltung ... Mikrokopieausgaben;

e) das Recht ... sonstiger Vervielfältigung, insbesondere durch fotomechanische ... ähnliche Verfahren (z. B. Fotokopie);

 

f) das Recht zur Übertragung auf Trägermaterial zur digitalen Wiedergabe (Disketten, CD-Rom ... ähnliches) ... zu dessen Vervielfältigung.

 

(3) Darüberhinaus räumen ... Autoren ... Verlag ... die Dauer ... Hauptrechts gem. Abs. 1 folgende weitere ausschließliche Nebenrechte ein:

 

a) das Recht zur Bearbeitung ... sonstigen Umgestaltung ... Werkes);

b) das Recht zur Bearbeitung als Bühnenstück ... Hörspiel ... in ähnlicher Form (z. B. als Feature);

c) das Recht zur Verfilmung zum Zwecke ... Vervielfältigung ... Verbreitung (z. B. als Schmalfilm, Kassetten- ... Videofilm);

d) das Recht zur Verfilmung zum Zwecke ... Vorführung;

e) das Recht zur Verfilmung zum Zwecke ... Funksendung;

f) das Vortrags-, Aufführungs-, Vorführungs- ... Senderecht;

 

g) das Recht, ... Werk auf Tonträger ... übertragen, sowie ... Recht ... deren Vervielfältigung, Verbreitung ... Wiedergabe;

h) die an ... Werk ... seiner Bild- ... Tonbandfixierung ... durch Lautsprecherübertragung ... Sendung entstehenden Wiedergabe- ... Überspielungsrechte;

i) das Recht, ... Werk ... Datenbanken, Dokumentationssysteme ... in Speicher ähnlicher Art (z. B. Internet) einzubringen, ... das Recht, ... eingebrachte Werk elektronisch ... in ähnlicher Weise ... übermitteln;

 

j) das Recht, Vorträge ... Werkes mittels Bild- und/oder Tonträger öffentlich wahrnehmbar ... machen;

k) das Recht zum gewerblichen ... nichtgewerblichen Ausleihen ... Vermieten ... Vervielfältigungsstücken gleich welcher Art;

l) alle sonstigen jetzt ... in Zukunft durch ... Verwertungsgesellschaft Wort wahrgenommenen Rechte.

 

(4) ... Verlag kann ... ihm nach ... Absätzen 2 ... 3 eingeräumten Nebenrechte auf Dritte übertragen.

Soweit sie jetzt ... in Zukunft ... der Verwertungsgesellschaft Wort wahrgenommen werden, wird er sie dieser zur Wahrnehmung ... Autoren ... Verlag überlassen.

(5) ... die Rechtseinräumungen ... Absätze 2 bis 4 gelten folgende Beschränkungen:

 

a) Der Verlag wird ... Herausgeber unterrichten, sobald er ... einem Nebenrecht selbst Gebrauch gemacht ... einem Dritten ... Lizenz ... dessen Ausübung erteilt hat.

b) Die ... Abs. 3 a-e, g ... i eingeräumten Nebenrechte wird ... Verlag nur mit Zustimmung ... Herausgeber ausüben ... Dritten zur Ausübung überlassen. ... Zustimmung ... Mehrzahl ... ihnen genügt.

 

Im Falle ... Abs. 3 a erlischt ... Zustimmungsrecht eines Herausgebers mit seinem Tode; zugunsten ... noch lebenden Herausgeber besteht es fort.

 

c) Das Recht zur Ausübung ... Vergabe ... Nebenrechten nach ... Absätzen 2 bis 4 endet mit ... Erlöschen ... Hauptrechts gem. Abs. 1; ... Bestand bereits abgeschlossener Lizenzverträge bleibt - auch ... Falle ... fristlosen Kündigung ... gesamten Vertrages - mit ... Maßgabe unberührt, daß ... Rechte ... Verlegers nunmehr ... Autoren gemeinsam zustehen.

d) Soweit ... Verlag ... den Absätzen 2 ... 3 ... Recht eingeräumt ist, ... Werk ... bearbeiten ... bearbeiten ... lassen, hat er Beeinträchtigungen ... Werkes ... unterlassen, ... geistige ... persönliche Rechte eines Autors ... gefährden geeignet sind.

 

Soweit insbesondere nach ... bisherigen Erfahrungen ... Verlages bei Lizenzausgaben gem. Nr. 2 b ... einem bestimmten anderen Staat ... Risiko gegeben ist, daß ... Lizenzausgabe Persönlichkeitsrechte eines Autors verletzen könnte, wird ... Verlag ... Manuskript ... fremdsprachlichen Ausgabe erst freigeben, wenn er es überprüft ... in Zweifelsfällen ... Herausgeber ... den betroffenen Autor dazu gehört hat. ... Herausgeber ... der betroffene Autor werden sich gegebenenfalls umgehend äußern. Halten sie ... vom Verlag gesetzte Frist nicht ein, ... gilt ... Manuskript als ... ihnen gebilligt.

 

 

§ 3 Verlagspflichten ... -rechte

 

(1) ... Verlag ist verpflichtet, ... Werk ... vervielfältigen, ... verbreiten ... dafür angemessen ... werben.

(2) Ausstattung, Buchumschlag, Auflagenhöhe, Auslieferungstermin, Ladenpreis ... Werbemaßnahmen werden ... Verlag nach Anhörung ... Herausgeber nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung ... Vertragszwecks sowie ... im Verlagsbuchhandel ... Ausgaben dieser Art herrschenden Übung bestimmt.

 

 

§ 4 Absatzhonorar ... Verlagsausgaben

 

(1) ... Honorar ... Autoren beträgt insgesamt _______ % ... Nettopreis. Nettopreis ist ... Ladenpreis ... Werkes abzüglich Mehrwertsteuer ... der jeweiligen gesetzlichen Höhe ... abzüglich eines Händlerrabatts ... pauschal 25%.

Das Honorar teilt sich unter ... Autoren wie folgt auf, wobei ... oben genannte Prozentsatz gleich 100% gesetzt wird:

 

_______

_______

_______

 

(2) Honorarpflichtig sind alle verkauften Exemplare.

(3) ... unberechnete Besprechungs-, Prüfungs-, Frei- ... Einführungsexemplare trägt ... Verlag weder ... Abrechnungs- noch ... Honorierungspflicht. ... Prüfungsexemplare, ... gegen Rechnung ausgegeben werden, besteht Abrechnungs- ... Honorierungspflicht nur, soweit sie bezahlt worden sind. Partie- ... Portoersatzstücke sowie solche Exemplare, ... für Werbezwecke ... Verlages, nicht aber ... Buches abgegeben werden, sind abrechnungs- ... honorarpflichtig.

 

(4) Ist ... Autor mehrwertsteuerpflichtig, zahlt ... Verlag ... auf ... Honorarbeträge anfallende gesetzliche Mehrwertsteuer zusätzlich. Dies gilt auch ... Vorschüsse nach Abs. 5.

(5) Honorarabrechnung ... Zahlung erfolgen ... September bzw. März ... das vorangegangene Kalenderhalbjahr. ... Honorar wird mit ... Abrechnung fällig. ... Verlag ist bereit, auf besonderen Wunsch eines Autors ... angemessenen Vorschuß ... leisten.

(6) ... Verlag ist verpflichtet, einem ... einem Herausgeber ... mehrheitlich ... einer Autorengruppe beauftragten, zur Berufsverschwiegenheit verpflichteten Dritten (Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater ... vereidigter Buchsachverständiger) zur Überprüfung ... Honorarabrechnungen Einsicht ... die Bücher ... Unterlagen ... gewähren.

 

Die hierdurch anfallenden Kosten trägt ... Verlag, wenn sich ... Abrechnungen als fehlerhaft erweisen.

 

 

§ 5 Nebenrechtsverwertung

 

(1) ... Verlag ist verpflichtet, sich intensiv um ... Verwertung ... ihm eingeräumten Nebenrechte innerhalb ... für ... jeweilige Nebenrecht unter Berücksichtigung ... Art ... Absatz ... Originalausgabe angemessenen Frist ... bemühen. Bei mehreren sich untereinander ausschließenden Verwendungsmöglichkeiten wird er ... für ... Autoren materiell ... ideell günstigste wählen, auch wenn er selbst bei dieser Nebenrechtsverwertung konkurriert.

(2) Verletzt ... Verlag seine Verpflichtungen gem. Abs. 1, ... können ... Autoren ... hiervon betroffenen Nebenrechte - auch einzeln - nach ... Regeln ... § 41 UrhG zurückrufen; ... Bestand ... Vertrages ... übrigen wird hiervon nicht berührt. ... den Rückruf genügt ... Erklärung ... Mehrheit ... Herausgeber.

 

(3) Übt ... Verlag ... Nebenrechte selbst aus, ... gilt ... die Honorierung ... Autoren § 4 sinngemäß.

Im übrigen wird ... gesamte aus ... Verwertung ... Nebenrechte erzielte Erlös nach Abzug ... darin etwa enthaltenen Mehrwertsteuer zwischen ... Autoren ... dem Verlag geteilt, ... zwar erhalten ... Autoren insgesamt

 

60% bei ... Nebenrechten ... § 2 Abs. 2,

80% bei ... Nebenrechten ... § 2 Abs. 3.

 

Der ... Autoren insgesamt zustehende Erlös wird unter ihnen nach Maßgabe ... § 4 Nr. 1 aufgeteilt.

Soweit Nebenrechte durch Verwertungsgesellschaften wahrgenommen werden, richten sich ... Anteile ... Verlag ... Autoren nach deren Verteilungsplan.

(4) ... Abrechnung ... Fälligkeit gelten ... Bestimmungen ... § 4 Abs. 5 entsprechend.

 

 

§ 6 Manuskriptablieferung

 

(1) ... Mitarbeiter ... Autorengruppe ... der ihnen zugeordnete Herausgeber stehen gesamtschuldnerisch dafür ein, daß ... von ihnen ... erstellende Manuskript bis zum _______ ... gut leserlichem Zustand einseitig mit ... Maschine geschrieben/auf Disketten ... Systems _______ ... Herausgebern vorliegt.

Die Herausgeber ihrerseits liefern ... Verlag ... vollständige Gesamtmanuskript bis zum _______ ab.

Wird dieser Termin nicht eingehalten, ... gilt, ohne daß es ... besonderen Erklärung ... Verlages bedarf, als angemessene Nachfrist ... Sinne ... § 30 VerlG ... Autorengruppen ... Herausgeber ... Zeitraum ... jeweils 3 Monaten.

 

Jeder Autor behält ... Kopie seines Manuskripts, ... Herausgeber ... Kopie ... Manuskripts seiner Arbeitsgruppe, alle Herausgeber je ... Kopie ... Gesamtmanuskripts bei sich.

(2) Gehören ... dem Werk Abbildungen, ... ist es ... Zweifel Sache ... zuständigen Herausgebers, ... die Beschaffung ... Vorlagen ... sorgen. Soweit daran Rechte Dritter bestehen, liefern ... Herausgeber ... Verlag ... entsprechenden Quellennachweise, ... daß dieser sich um ... Rechtserwerb bemühen kann. ... Herausgeber liefern geeigneten Ersatz, wenn ... Rechtserwerb nicht ... nur unter ungewöhnlichen Schwierigkeiten ... Kosten möglich ist.

 

(4) Entspricht ... Manuskript nach Ansicht ... Verlages nicht ... Vereinbarungen ... ist ... Übereinstimmung zwischen ... Herausgebern ... dem Verlag nicht herbeizuführen, ... haben beide Teile ... Recht, ... Vertrag zurückzutreten. ... Verlag wird sich über seine Ansicht binnen 6 Wochen nach Eingang ... Manuskripts gegenüber ... Herausgebern erklären. Erklärt er sich nicht, gilt ... Manuskript als angenommen. ... Rücktritt kann nur binnen eines Monats erklärt werden, nachdem ... Seite ... Scheitern ... Einigungsversuchs schriftlich festgestellt hat. Auf ... Seite ... Herausgeber wirkt ... Ausübung ... Rücktrittsrechts durch ... Mehrheit ... ihnen ... und gegen alle Autoren. Auf ... Seite ... Verlages wird ... Rücktritt mit ... Ausübung gegenüber ... Herausgebern wirksam. ... Verlag wird ... Erklärung jedoch allen Autoren gleichzeitig mitteilen.

 

 

§ 7 Freiexemplare

 

Jeder Autor erhält ... seinen eigenen Bedarf _______ Freiexemplare; ... Herausgeber erhalten _______ Freiexemplare. Jeder Autor ist berechtigt, weitere Exemplare ... Werkes zum Nettopreis (§ 4 Abs. 1) zuzüglich Mehrwertsteuer ... Verlag ... beziehen. ... Verkauf dieser Exemplare ist ... Autor nicht gestattet.

 

 

§ 8 Satz, Korrektur

 

(1) ... Herausgeber übernehmen es, ... Korrekturen ... Werkes ohne besondere Vergütung nochmals ... lesen, nachdem sie ... den Mitarbeitern ihrer Autorengruppe gelesen sind. ... Korrekturbögen werden unverzüglich mit ... Vermerk "druckreif" versehen ... Verlag zurückgegeben. ... Vermerk schließt ... Genehmigung etwaiger Abweichungen ... Manuskript ein.

(2) Korrekturkosten, ... auf nachträgliche Änderungen ... Manuskripts durch ... Autor zurückzuführen sind, kann ... Verlag, soweit sie 10% ... Satzkosten überschreiten, ... Autor ... Rechnung stellen. Ausgenommen ... der Berechnung bleiben solche Korrekturen, ... durch Schuld ... Setzers veranlaßt werden ... sachliche Berichtigungen darstellen, ... der Autor vor Ablieferung ... Manuskripts nicht vornehmen konnte.

 

 

§ 9 Neubearbeitungen

 

(1) ... die Beteiligung ... Autoren an Neubearbeitungen gilt:

 

a) Die Herausgeber entscheiden mit Mehrheit darüber, ob ... von ihnen aus ... Neubearbeitung ... Unterrichtswerks ausscheiden soll. Mit ... Herausgeber scheidet ... ihm zugeordnete Autorengruppe aus ... Neubearbeitung aus, wenn nichts anderes vereinbart wird.

b) Der ... eine Autorengruppe zuständige Herausgeber entscheidet nach Erörterung mit ... anderen Herausgebern ... mit ... Autorengruppe darüber, ob ... der Mitarbeiter aus ... Neubearbeitung ausscheidet.

c) Jeder Herausgeber ... Mitarbeiter kann ... Verlag schriftlich erklären, daß er an ... Neubearbeitung nicht mehr mitarbeiten will.

 

(2) ... Verlag wird ... Herausgebern ... den Mitarbeitern rechtzeitig mitteilen, wann er ... Neubearbeitung ... veranstalten beabsichtigt. Herausgeber ... Mitarbeiter verpflichten sich, innerhalb ... 6 Monaten nach Empfang dieser Mitteilung ... Manuskript ... die Neuauflage ... jeweiligen Stand ... Wissenschaft entsprechend ... bearbeiten ... dem Verlag abzuliefern, soweit nicht ... Einzelfall ... abweichende Vereinbarung getroffen wird. Beabsichtigen ... Herausgeber erhebliche Umgestaltungen, ... werden sie sich vor ... Herstellung ... Manuskripts mit ... Verlag verständigen. ... Grundcharakter ... Werkes werden sie dabei ohne ausdrückliche Zustimmung ... Verlages nicht ändern.

 

(3) Ist ... Herausgeber ... ein Mitarbeiter ... der Bearbeitung nach Abs. 1 nicht bereit ... nicht ... der Lage ... liefert er sie nicht innerhalb ... - gegebenenfalls schriftlich ... setzenden - angemessenen Nachfrist nach Ablauf ... Bearbeitungsfrist ab, ... ist ... Verlag berechtigt, nach Herbeiführung ... Entscheidung ... Herausgeber bzw. ... zuständigen Autorengruppe nach § 1 Nr. 3 c ... d ... Bearbeitung einem Dritten ... übertragen. Er wird dabei auf ... ideellen Interessen ... Autors nach Möglichkeit Rücksicht nehmen. ... Dritte kann auch ... der verbleibenden Autoren ... eine Autorengruppe sein.

 

(4) ... die Herstellung ... Bearbeitung durch ... Dritten gelten ... Fristen ... Nr. 2 sinngemäß.

(5) Mit ... Ausscheiden eines Autors wächst dessen Anteil an ... Verwertungsrechten ... übrigen Autoren zu. § 10 bleibt unberührt.

 

 

§ 10 Honorierung ... Neubearbeitungen

 

(1) ... die ... Autor nicht mehr selbst bearbeiteten Neubearbeitungen erhält ... Autor ... ihm nach ... §§ 4 bis 6 zustehende Honorar unter Abzug ... Anteils, ... dem Bearbeiter zusteht, ... zwar auf ... Dauer ... 8 Jahren, berechnet ... dem Zeitpunkt ... Erscheinens ... ersten ... ihm nicht mehr bearbeiteten Neuauflage an. ... die ersten 4 Jahre dieses Zeitraums erhält er mindestens 50% ... ihm nach ... §§ 4 bis 6 an sich zustehenden Honorars.

(2) Mit Ablauf ... 8-Jahres-Frist erlöschen ... Rechte ... Autors aus diesem Vertrag einschließlich ... Nennungsrechts aus § 13 Abs. 1.

 

 

§ 11 Verramschung, Makulierung

 

(1) ... Verlag kann ... Werk verramschen, wenn ... Verkauf ... zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren unter _______ Exemplaren pro Jahr gelegen hat. Am Erlös ist jeder Autor ... Höhe ... Doppelten seiner prozentualen Beteiligung aus § 4 Abs. 1 ... § 6 beteiligt.

(2) Erweist sich auch ... Absatz zum Ramschpreis als nicht durchführbar, kann ... Verlag ... Restauflage makulieren.

(3) ... Verlag ist verpflichtet, ... Herausgeber ... die Mitarbeiter ... einer beabsichtigten Verramschung bzw. Makulierung vorher ... informieren. Alle Beteiligten haben ... Recht, durch einseitige Erklärung ... noch vorhandene Restauflage bei beabsichtigter Verramschung zum Ramschpreis abzüglich ... Prozentsatzes ihrer Beteiligung ... bei beabsichtigter Maukulierung unentgeltlich ab Lager ... übernehmen.

 

Bei beabsichtigter Verramschung kann ... Übernahmerecht nur bezüglich ... gesamten noch vorhandenen Restauflage ausgeübt werden.

Herausgebern ... Mitarbeitern stehen ... Rechte aus diesem Absatz ... Verhältnis ihrer Anteile einzeln zu. Machen nicht alle davon Gebrauch, ... können ... übrigen entsprechend erhöhte Anteile geltend machen.

(4) ... Recht, ... Falle ... Verramschung ... Makulierung ... Vertrage zurückzutreten, können nur ... Herausgeber ausüben. ... Ausübung durch ... Mehrheit ... ihnen wirkt ... und gegen alle übrigen Autoren.

 

 

§ 12 Rezensionen

 

Der Verlag wird bei ihm eingehende Rezensionen ... Werkes innerhalb ... ersten Jahres nach Ersterscheinen umgehend, danach ... angemessenen Zeitabständen ... Herausgebern zur Weiterleitung an ... Autorengruppen zur Kenntnis bringen.

 

 

§ 13 Urheberbenennung, Copyright-Vermerk

 

(1) ... Verlag ist verpflichtet, ... Herausgeber ... die Mitarbeiter auch ohne deren ausdrückliche Anweisung ... angemessener Weise als solche ... nennen ... beim Abschluß ... Lizenzverträgen Dritten ... entsprechende Verpflichtung aufzuerlegen. ... Neubearbeitung durch Dritte wird ... Verlag ... angemessener Weise kennzeichnen.

(2) ... Verlag ist verpflichtet, bei ... Veröffentlichung ... Werkes ... Copyright-Vermerk ... Sinne ... Welturheberrechtsabkommens anzubringen.

 

 

§ 14 Tod eines Autors

 

(1) Nach ... Tode eines Autors bestehen ... Verpflichtungen ... Verlages aus diesem Vertrage gegenüber ... durch Erbschein ausgewiesenen Erben. Bei ... Mehrzahl ... Erben haben diese ... Verlag ... gemeinsamen Bevollmächtigten ... benennen. Bis ... dessen Benennung ruhen ... Rechte ... Erben aus diesem Vertrage; Zahlungsansprüche ... Erben kann ... Verlag jedoch ... Verhältnis ... im Erbschein ausgewiesenen Anteile befriedigen.

(2) Sollte ... Autor vor ... Fertigstellung seines Beitrages ... die erste Auflage versterben, ... ist ... Verlag berechtigt, ... Vertrag ihm gegenüber zurückzutreten, ohne daß ... Erben Vergütungsansprüche haben. Hat ... Autor bereits Vorauszahlungen erhalten, ... kann ... Verlag diese zurückfordern. ... Verlag kann jedoch auch nach eigenem Ermessen ... vorhandenen Manuskriptteile übernehmen ... diese durch Dritte fertigstellen lassen; ... diesen Fall gilt § 10 sinngemäß.

 

(3) Stirbt ... der Herausgeber vor ... Fertigstellung ... Manuskripts ... die erste Auflage, ... kann ... Verlag ... diesem Vertrage gegenüber allen Autoren zurücktreten.

(4) ... der Erklärung, ob ... Rücktrittsrecht ausgeübt wird, kann ... Verlag jeder Miterbe bzw. Mitautor schriftlich auffordern, wobei zur Glaubhaftmachung ... Erbverhältnisses ... Vorlage ... notariellen Erbscheinsverhandlung genügt. Gibt ... Verlag ... Erklärung nicht binnen eines Monats nach ... Aufforderung ab, ... erlischt ... Rücktrittsrecht.

 

 

§ 15 Änderungen, Ergänzungen

 

(1) Änderungen ... Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen ... Schriftform, wobei Briefwechsel genügt.

(2) Soweit dieser Vertrag keine ausdrücklichen Regelungen enthält, gelten ... Bestimmungen ... Normvertrages ... den Abschluß ... Verlagsverträgen zwischen ... Verband deutscher Schriftsteller ... dem Börsenverein ... Deutschen Buchhandels ... der aktuellen Fassung ergänzend.

Im übrigen ist auf diesen Vertrag ... Recht ... Bundesrepublik Deutschland anwendbar.

(3) ... Nichtigkeit ... Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieses Vertrages berührt ... Gültigkeit ... übrigen Bestimmungen nicht. ... Parteien sind alsdann verpflichtet, ... mangelhafte Bestimmung durch ... solche ... ersetzen, deren wirtschaftlicher ... juristischer Sinn ... der mangelhaften Bestimmung möglichst nahekommt.

 

(4) ... eine Kündigung dieses Vertrages aus wichtigem Grund genügt auf Seiten ... Autoren ... Erklärung ... Mehrheit ... Herausgeber, auf Seiten ... Verlages ... Erklärung gegenüber ... Herausgebern.

(5) Sonstige Vereinbarungen: _______

 

 

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