Subtextdichtervertrag (Bearbeitervertrag)

Zwischen

Herrn _______

 

(bürgerlicher Name: _______)

in _______

 

(nachstehend Urheber genannt, auch wennes sich um mehrere Personen handelt)

und dem

Musikverlag _______

in _______

 

(nachstehend Verlag genannt)

wird folgender Vertrag geschlossen:

 

§ 1 Vertragsgegenstand

 

(1) ... Urheber hat ... dem Werk

 

___________

 

eine deutsche Textfassung geschrieben. Sie wird nachfolgend als "Werk" bezeichnet.

 

(2) ... Urheber steht dafür ein, daß sein Werk Rechte Dritter nicht verletzt, ... daß er über ... den Gegenstand dieses Vertrages bildenden Rechte noch nicht anderweit verfügt hat.

 

 

§ 2 Rechtseinräumung

 

(1) ... Urheber räumt ... Verlag ... ausschließliche Recht zur graphischen Vervielfältigung ... Verbreitung ... Werkes (Verlagsrecht) auf ... ganzen Welt ... alle Ausgaben ... Auflagen ... Verbindung mit ... in § 1 Abs. 1 genannten Musik ein.

(2) ... Verlag hat ferner ... ausschließliche Recht, auf ... ganzen Welt ... Vor- ... Nachdruck ... Werkes ... Einzelausgaben, Sammlungen, Anthologien, Programmheften, Zeitungen ... Zeitschriften ... erlauben, ... zwar auch getrennt ... Text ... Musik ... in gekürzter Form (z. B. ... einem Potpourri). Er ist allein befugt, ... Vergütungsansprüche ... Urhebers ... erlaubnisfreie, aber vergütungspflichtige Vervielfältigungen durch Dritte geltend ... machen (Bibliothekstantieme, § 27 UrhG; Vergütung ... die Aufnahme ... Schulbüchern usw., § 46 UrhG; Vergütung ... die Benutzung bei Schulfunksendungen usw., § 47 UrhG; Vervielfältigungen zum privaten ... sonstigen eigenen Gebrauch, § 54 UrhG).

(3) ... Urheber räumt ... Verlag ferner ... sonstigen ausschließlichen Nutzungsrechte (Nebenrechte) an seinem Werk auf ... ganzen Welt insoweit ein, als diese nicht ... einer Verwertungsgesellschaft treuhänderisch ... Urheber ... Verlag jetzt ... in Zukunft wahrgenommen werden, ... diese sie ... Verlag zur eigenen Wahrnehmung überläßt.

(4) ... Verlag hat auch ... Recht, Bearbeitungen ... sonstige Veränderungen ... Werkes, ... Verwendung aktualisierter fremdsprachiger Texte ... die Verbindung ... Werkes mit ... anderen Musik ... erlauben ... das ... veränderte Werk selbst ... verwerten. Er kann dies jedoch, solange ... Urheber lebt, erst nach dessen schriftlicher Einwilligung tun, es sei denn, ... Beteiligungsansprüche ... Urhebers nach § 5 würden dadurch nicht berührt.

 

 

§ 3 Verlagspflichten ... -rechte

 

(1) ... Verlag wird ... Werk ... einer gedruckten Ausgabe ... Klavier ... Gesang herausbringen, sobald es ... Inland auf Schallplatte erschienen ist; ... Beilage ... deutschen Textes zur Originalausgabe genügt.

(2) ... Verlag wird ... in § 1 Abs. 1 genannte Musik nur mit Einwilligung ... Urhebers ... Verbindung mit einem anderen deutschen Subtext verwerten.

 

 

§ 4 Absatzhonorar ... Verlagsausgaben

 

(1) ... jedes verkaufte Exemplar erhält ... Urheber 2% ... Netto-Ladenpreis (Endpreis abzüglich Mehrwertsteuer). Dieser Beteiligungssatz gilt auch, wenn nur ... Musik mit ... deutschen Titel verwertet wurde.

(2) Ist ... Urheber mehrwertsteuerpflichtig, ... erhält er ... Mehrwertsteuer zusätzlich.

(3) ... Verlag rechnet einmal jährlich ... März über ... Verkäufe ... vorangegangenen Kalenderjahrs ab ... leistet gleichzeitig Zahlung. Beträge unter 20,– EUR können auf ... nächste Abrechnung vorgetragen werden.

 

 

§ 5 Nebenrechtsverwertung

 

(1) ... die Beteiligung ... Urheber ... Verlag an ... von ... Verwertungsgesellschaft jetzt ... in Zukunft wahrgenommenen Rechten ist deren Verteilungsplan maßgebend. Nimmt ... Verlag diese Rechte selbst wahr (vgl. § 2 Abs. 3), ... ist ... zuletzt gültige Verteilungsplan maßgebend, wobei Kosten ... Verlages unberücksichtigt bleiben.

(2) An ... sonstigen Einnahmen ... Verlages aus ... Verwertung ... Werkes ist ... Urheber nach Abzug ... darin etwa enthaltenen Mehrwertsteuer mit 15% beteiligt. § 4 Abs. 1 Satz 2 ... Abs. 2 gelten entsprechend.

(3) Einnahmen ... Verlages gemäß Abs. 1 ... 2 sind bei Eingang zur Abrechnung ... Zahlung fällig.

 

 

§ 6 Miturheber

 

Haben mehrere ... Subtext gemeinsam geschaffen, ... stehen ihnen ... Anteile nach ... §§ 4 ... 5 ... Zweifel ... gleichen Teilen zu.

 

 

§ 7 Belegexemplare

 

(1) ... jeder Ausgabe ... Auflage, ... der Verlag selbst herstellt, erhält ... Urheber 5 Freiexemplare.

(2) ... allen anderen Ausgaben ... Auflagen – auch solchen ... Tonträgern – erhält ... Urheber ... Freiexemplar, soweit ... Verlag darüber verfügen kann.

(3) Weitere Exemplare kann ... Urheber zum Verlagsabgabepreis zuzüglich Mehrwertsteuer beziehen. Er darf sie jedoch nicht verkaufen.

 

 

§ 8 Urheberbenennung, Copyright-Vermerk

 

(1) ... Verlag wird ... Urheber stets an ... üblichen Stelle als Urheber ... deutschen Textfassung nennen.

(2) Er wird alle Werkexemplare mit ... Copyright-Vermerk nach Art. 3 WUA versehen.

 

 

§ 9 Dauer ... Vertrages

 

(1) Dieser Vertrag ist auf ... Dauer ... gesetzlichen Schutzfrist geschlossen. Wird diese ... einem Lande ... Welt verlängert, ... gilt dieser Vertrag auch ... die Verlängerungsperiode.

(2) ... Recht ... vorzeitigen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt beiderseits unberührt.

(3) ... gleiche gilt ... die Rückrufrechte ... Urhebers aus ... §§ 41, 42 UrhG. Als angemessene Nachfrist gilt ... Zeitraum ... 6 Monaten. ... Rückrufrecht ist über ... im Gesetz geregelten Fälle hinaus gegeben, ohne daß es ... Setzung ... Nachfrist bedarf, wenn

 

a) der Vertrag ... Verlages mit ... Originalverlag anders als durch Schutzfristablauf endet,

b) dem Urheber aus ... Verwertung ... Werkes durch Verlag ... Verwertungsgesellschaft ... die letzten fünf Kalenderjahre nicht mehr als insgesamt 500 EUR zugeflossen sind.

 

 

§ 10 Änderungen, Gerichtsstand

 

(1) Änderungen ... Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen ... Schriftform, wobei Briefwechsel genügt.

(2) Sollte ... Bestimmung dieses Vertrages nach ... Recht irgendeines Staates unwirksam sein ... werden, ... gilt das, was ... wirtschaftlich Gewollten am nächsten kommt. ... Vertragspartner sind einander verpflichtet, an ... entsprechenden Klarstellung ... Vertragstextes mitzuwirken.

(3) Es gilt deutsches Recht. Sind Urheber und/oder Verlag jetzt ... in Zukunft ... Ausland ansässig, ... sind auch ... Urheberstreitkammern ... Landgerichte Berlin ... München nach Wahl ... Klägers zuständig. ... Kläger kann ... Beklagten, ... im Ausland wohnt, jedoch auch ... dessen allgemeinem Gerichtsstand verklagen.

 

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